Die kognitive Verhaltenstherapie

Eva Dirks Foto mit Puppeist die am häufigsten beforschte und eingesetzte Therapieform. Die Verhaltenstherapie beschäftigt sie sich mit dem Hier und Jetzt aber integriert dennoch Erfahrungen und Erlebnisse aus der Vergangenheit mit ihren Einflüssen. Es geht in erster Linie darum, Lösungen für aktuelle Probleme zu finden. Daher spricht man bei der kognitiven Verhaltenstherapie auch von einer problemlösungsorientierten Strategie.
In der kognitiven Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass unsere Gedanken, unsere Gefühle und unser Verhalten sich gegenseitig beeinflussen und einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden haben:


„Weniger die Situationen selbst sind es, die uns Schwierigkeiten bereiten, sondern wie wir diese Situationen bewerten“.

 

 

Auf der anderen Seite soll die Verhaltenstherapie helfen, um Verhaltensweisen und erlernte, oft automatisch ablaufende Reaktionen bewusst zu machen und neu zu erlernen, sodass sie zu weniger Konflikten und Schmerzen im Alltag führen.
In der therapeutischen Arbeit sind diese Ansätze eng miteinander verwoben und es wird je nach Bedarf durch verschiedene Interventionsansätzebesondere Aufmerksamkeit auf das Verhalten, die Gedanken oder die Gefühle des Patienten gelegt.

In der Regel erfolgt die erste Kontaktaufnahme in meiner Praxis in Steinheim telefonisch. Psychotherapeuten sind aufgrund ihrer Therapiezeiten nur zu bestimmten Zeiten direkt zu erreichen. Bitte hinterlassen Sie deshalb eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter und ich rufe Sie zeitnah zurück, um in einem kurzen Telefonkontakt Ihr Anliegen zu klären.

Erstgespräch bzw. Sprechstunde

In einem Erstgespräch mit Ihnen und Ihrem Kind (oder auf Wunsch bei Jugendlichen ab 15 Jahren auch ohne Eltern) haben Sie die Gelegenheit, Ihr Anliegen zu beschreiben und wir können gemeinsam klären, ob es sich bei den vorliegenden Schwierigkeiten um eine Auffälligkeit im Sinne einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung handelt.

Diagnostik oder auch "probatorische Sitzungen"

Die ersten (bis zu) 6 Stunden, die sogenannte „probatorische Phase“, dient neben dem Erstgespräch auch einer ausführlichen Diagnostik, dem Ziel die Schwierigkeiten weiter einzugrenzen und gemeinsam Therapieziele zu erarbeiten. Außerdem erhalten sowohl der Patient als auch der Therapeut die Möglichkeit, für sich herauszufinden, ob man sich eine Zusammenarbeit vorstellen kann und ob es "menschlich passt".
Als Familie können Sie nach diesen ersten Stunden bewusst entscheiden, ob Sie eine Psychotherapie in Anspruch nehmen wollen.

Therapie

Wenn Sie sich mit Ihrem Kind zu einer Psychotherapie entschließen, kann diese mit Zusage der Kostenübernahme durch Ihre private bzw. gesetzliche Krankenkasse beginnen.

In der Regel werden wir uns dann wöchentlich 50 Minuten treffen, wobei sowohl Einzeltherapiestunden für Ihr Kind als auch in etwa vierwöchentlichen Abständen Bezugspersonenstunden für Sie oder weitere wichtige Bezugspersonen stattfinden.
Die Dauer einer Verhaltenstherapie, lässt sich zu Beginn einer Behandlung nicht sicher voraussagen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die Therapiedauer mit der Komplexität der Probleme steigt, während manche Probleme schneller und einfacher gelöst werden können.

Bedeutend für den Therapieerfolg ist die Bereitschaft, aktiv und motiviert mitzuarbeiten. Die Therapie wird von Therapeut und Patient gemeinsam gestaltet. Dazu ist natürlich Vertrauen zwischen Therapeut und Patient von größter Wichtigkeit.

Psychotherapie Steinheim

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